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Das Kongobecken – Strategien für das Überleben der zweitgrößten Grünen Lunge der Welt

Das Herz Afrikas um das Kongobecken gehört zu den unruhigsten, instabilsten und ärmsten Regionen der Welt. Doch beherbergen seine Länder neben vielen begehrten Rohstoffen wie Erdöl, Diamanten, Gold und Coltan einen ganz besonderen Schatz: Die zweitgrößte „Grüne Lunge“ der Welt, die Tropenwälder des Kongobeckens.

Diese tropischen Ökosysteme in Amazonien, in Afrika und in Südostasien leisten auf Grund ihrer speziellen ökologischen Eigenschaften 25 % des weltweiten Klimaschutzes bzw. der Eindämmung des Klimawandels und sind Refugium von bis zu 90 % der Artenvielfalt auf der Erde. Das Kongobecken ist in seinen ökologischen Funktionen noch weitgehend intakt und absorbiert nach wie vor große Mengen an CO2 aus der Atmosphäre – sechsmal so viel wie das viel größere Amazonien.

Die von Dr. Christian Ruck erstellte Studie zu Überlebensstrategien für das Kongobecken mit seinen ökologischen Besonderheiten, aber auch den Millionen von Menschen, die dort wohnen und leben, zeigt auf, wie auch unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen des zentralen Afrika und der derzeit angespannten geopolitischen Situation ökonomische Entwicklung gelingen kann, ohne dass die Lungenfunktion beschädigt wird.